Limes bei Schwäbisch Gmünd

Der Limes bei Schwäbisch Gmünd


GAMVUNDIA APVD LIMITEM

(Schwäbisch Gmünd am Limes)

 

Der Limes bei Schwäbisch Gmünd


Schematische Darstellung Limes bei Gmünd

Diese vereinfachte Darstellung der Militäranlagen bei Schwäbisch Gmünd verdeutlicht Ihre Sicherheitsstruktur. Ein Angriff auf die vorgelagerten Kleinkastelle hätte der Besatzung des größeren Schirenhofp Kastells ausreichend Zeit für Gegenmaßnahmen gegeben. Der Limes mit seinen Türmen diente dazuhin als Signal und Warnlinie.

Die Einheiten in den Kastellen betrugen zwischen 500 und 1000 Soldaten. Teils reine Fußtruppen (cohortes), teils reine Reitertruppen (Alae) und wie hier in Schwäbisch Gmünd gemischte Truppen (cohortes equitatae). In kleineren Kastellen, wie z.B. dem Kastell Freimühle, waren bis zu 100 Mann (numeri) untergebracht.

Zu den Kastellen gehörten natürlich auch die, je nach Standort unterschiedlich großen Einrichtungen, wie z.B. Bäder, Tempel und Friedhöfe. In Schwäbisch Gmünd ist das römische Bad beim ehemaligen Kastell Schirenhof zu besichtigen. Im Schutz der Kastelle entwickelten sich auch kleine Siedlungen. Teile davon wurden bei der Erschließung des Baugebiets "Am Schirenhof" freigelegt.

 

Limesplan 01 Limes 02 Limes 03

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Obergermanischer Limes (Rekonstruktion) Limes-Rekonstruktion
Raetischer Limes (Rekonstruktion)

Der Weg ins Rotenbachtal